Forschungsprojekt CSR PRO: Das gesellschaftliche Engagement systematisch mit dem Geschäftserfolg verknüpfen

Das Deutsche Benchmarking Zentrum (DBZ) steht für Performance-Messung, den Vergleich und das Lernen von den Besten. Im Rahmen des Förderprogramms „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ wird das gesellschaftliche Engagement in 40 kleinen und mittelständischen Unternehmen durch ein Performance Management Tool des DBZ mess- und steuerbar gemacht. So wird verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften – neudeutsch Corporate Social Responsibility – von einer modischen Worthülse systematisch zur gelebten Praxis im Unternehmen gestaltet.

Der Druck auf Unternehmen, sich deutlich als verantwortungsvoller Teil der Gesellschaft zu profilieren, wird zunehmend stärker. So steigt die Zahl der Kunden, die erwarten, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter fair behandeln und Produkte und Leistungen umweltbewusst hergestellt werden. Ferner besteht die Notwendigkeit sich in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels als nachweislich attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Das Programm „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zielt darauf ab, nachhaltiges Wirtschaften in Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) zu verankern. Das Deutsche Benchmarking Zentrum unterstützt mit seinen Kooperationspartnern RKW Berlin GmbH und artop GmbH 40 KMU in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern bei der Gestaltung der Maßnahmen in den Handlungsfeldern „Arbeitsplatz“, „Markt“, „Umwelt“ und „Gemeinwesen“. In den Gesamtkosten pro Unternehmen von 995,- Euro sind 10 Beratungstage, 8 Qualifizierungsmodule sowie 5 thematische Fach- und Austauschworkshops enthalten. Das DBZ trägt dafür Sorge, dass die Ergebnisse im Unternehmen mit überschaubarem Aufwand systematisch geplant, gemessen, analysiert und optimiert werden. Dadurch gelingt es Ziele, wie Mitarbeitermotivation & -bindung, Imagesteigerung, Kosteneinsparung durch die Verbesserung der Umwelteffizienz oder die Steigerung der Bewerberattraktivität systematisch miteinander zu verknüpfen.

Das Projekt beginnt Ende Januar 2012 und läuft bis Juni 2014. Mehr als 20 Unternehmen haben sich bereits jetzt einen Platz gesichert. Bei Interesse wenden Sie sich an Michael Grau am DBZ oder direkt an Anja Rakowski beim Projektträger RKW Berlin GmbH (www.rkwbb.de).